Wetter

Das Wetter in Paraguay

Das Klima Paraguays wird von mehreren Faktoren beeinflusst. Einmal spielt die große Anzahl von Flüssen und den dazugehörigen Sümpfen eine große Rolle.

Im Großen und Ganzen ist das Wetter in Paraguay subtropisch. Die Temperaturen fallen ganzjährig nirgends unter 15 Grad Celsius.
Allgemein gilt die Faustregel: Je nördlicher und westlicher, desto trockener. Je südlicher und östlicher, desto feuchter. Der große Haupstrom Rio Praguay, der das Land von Nord nach Süd durchfließt und somit in zwei Hälften teilt, ist hierbei eine Art Wasserscheide, der das Wetter in Paraguay beeinflusst. Im äußersten Osten bildet der Rio Parana die Grenze zu Brasilien und Argentinien.
In dem Gebiet zwischen dem Rio Parana und dem Rio Paraguay ist das Klima warm mit milden, trockenen Wintern und heißen Sommern. In den Sommermonaten fällt dort der meiste Regen. Dieser kann jedoch manchmal sehr heftig ausfallen. Gerade in den östlichen, bewaldeten Gebieten kann das Wetter in Minutenschnelle umschlagen. An manchen Stellen, in erster Linie am Rio Paraguay und am Rio Parana, ist es in der Nähe von stehenden Nebengewässern aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit für Europäer oft schwer erträglich. Trotzdem ist diese Region dicht besiedelt. Dort wohnen die meisten der 6,5 Millionen Einwohner Paraguays und die Hauptstadt Asuncion befindet sich ebenfalls in diesem Gebiet.
Westlich des Rio Paraguay dehnt sich der Gran Chaco, eine aus Savannen und Trockenwäldern bestehende Landschaft aus. Das Klima in dieser dünnbesiedelten Region ist sehr heiß mit nur sehr wenig Regen im Sommer, hier wird man nie so ein Wetter erleben wie ein Winter in Sexten.
Lediglich einige Indianer und die deutschstämmigen Mennoniten leben hier als Bauern und Viehhirten.